Verbot von Konversionstherapien in Berlin und Hessen

  • die beiden Bundesländer wollen mittels einer Bundesratsinitiative „Therapien“ für Homosexuelle abschaffen
  • der Gesetzesentwurf sieht Geldbußen von bis zu 25.000€ vor für gewerbliche Anbieter von Konversionstherapien für Minderjährige
  • auch Bremen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein planen einen solchen Beschluss
  • die Folgen von sogenannten „Konversions-“ oder „Reparationstherapien“: Ängste, soziale Isolation, Depression, bis hin zu Suizid
  • die Therapien werden von selbsternannten „Therapeuten“ durchgeführt
  • der Weltärztebund bezeichnet die Therapien als „ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit und Menschenrechte“

Homosexualität ist keine Erkrankung und deshalb auch in keiner Weise behandlungsbedürftig.

Kai Klose, Hessischer Sozialminister (Grüne)

Es ist die Aufgabe des Staates, junge Menschen vor Therapien oder anderen Behandlungsformen zu schützen, die ihr verfassungsrechtlich geschütztes Persönlichkeitsrecht verletzen.

Dirk Behrendt, Berliner Justizsenator (Grüne)

 

 

Quellen:

https://www.zeit.de/news/2019-03/26/berlin-und-hessen-wollen-therapien-gegen-homosexualitaet-verbieten-20190326-doc-1f35ir

https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/homosexualitaet-ist-keine-erkrankung-hessen-gegen-konversionstherapien_aid-37708983